In den letzten zwei Jahren haben wir zahlreiche Websites analysiert, relauncht und strategisch weiterentwickelt. Dabei zeigte sich ein klares Muster: Viele Probleme wiederholen sich, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.
Der Unterschied liegt nicht darin, ob diese Fehler auftreten, sondern darin, wie früh sie erkannt und wie konsequent sie gelöst werden.
Im Folgenden zeigen wir die häufigsten Website-Fehler aus 2024/2025, ergänzt um konkrete Projektbeispiele aus unserer täglichen Arbeit.
1. Unklare Positionierung in den ersten fünf Sekunden
Der Fehler
Die Startseite erklärt zu viel und gleichzeitig zu wenig. Besucher erkennen nicht sofort, was das Unternehmen anbietet oder warum es für sie relevant ist.
Projektbeispiel
Ein B2B-Dienstleister aus dem IT-Umfeld kam mit dem Wunsch nach mehr Leads auf uns zu. Die Analyse zeigte eine hohe Absprungrate, geringe Scrolltiefe und eine Headline, die stark intern geprägt war.
Unsere Lösung
Wir haben die Startseite vollständig neu strukturiert, die zentrale Botschaft klar im ersten Sichtbereich platziert und die Inhalte deutlich reduziert. Der Fokus lag auf dem konkreten Nutzen für die Zielgruppe statt auf internen Begrifflichkeiten.
Ergebnis
Die Verweildauer stieg deutlich an und innerhalb weniger Wochen gingen spürbar mehr qualifizierte Kontaktanfragen ein.
2. Technisch gewachsene Websites ohne saubere Basis
Der Fehler
Über Jahre hinweg wurden Plugins, Sonderlösungen und Erweiterungen ergänzt, ohne eine übergreifende Architektur zu berücksichtigen.
Projektbeispiel
Ein mittelständisches Unternehmen verfügte über eine funktional umfangreiche Website, kämpfte jedoch mit langen Ladezeiten, regelmäßigen Fehlern nach Updates und hohem Wartungsaufwand.
Unsere Lösung
Vor allen gestalterischen Maßnahmen führten wir ein technisches Audit durch, entfernten unnötige Abhängigkeiten und setzten eine saubere, wartbare Systemarchitektur auf.
Ergebnis
Die Ladezeiten wurden deutlich reduziert, der Pflegeaufwand sank spürbar und die technische Performance verbesserte sich nachhaltig – sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen.
3. SEO ohne echte Nutzerintention
Der Fehler
Inhalte werden für Keywords erstellt, nicht für Menschen. Rankings entstehen, relevante Anfragen bleiben jedoch aus.
Projektbeispiel
Ein Unternehmen erzielte gute Platzierungen für mehrere relevante Suchbegriffe, verzeichnete jedoch kaum Conversions.
Unsere Analyse
Die Inhalte beantworteten nicht die eigentlichen Nutzerfragen, konkurrierten teilweise miteinander und folgten keiner klaren Funnel-Logik.
Unsere Lösung
Wir arbeiteten mit Keyword-Clustern, strukturierten die Inhalte entlang realer Suchintentionen neu und sorgten für eine klare interne Verlinkung.
Ergebnis
Die Rankings wurden stabiler, die Besucherqualität stieg und die Anzahl relevanter Anfragen nahm spürbar zu.
4. Design ohne Conversion-Fokus
Der Fehler
Websites wirken modern und hochwertig, führen Nutzer aber nicht klar zum nächsten Schritt. Handlungsaufforderungen sind unklar oder ungünstig platziert.
Projektbeispiel
Ein Relaunch-Projekt überzeugte visuell, erzielte jedoch kaum Klicks auf zentrale Kontakt- oder Anfrageelemente.
Unsere Lösung
Wir analysierten die Nutzerpfade, definierten klare Seitenziele pro Seitentyp und reduzierten visuelle Ablenkung zugunsten einer klaren Führung.
Ergebnis
Bei gleichbleibendem Traffic stieg die Anzahl der Anfragen deutlich an, die Nutzerführung wurde klarer und die Conversion-Raten verbesserten sich messbar.
5. Sicherheit und Datenschutz erst nach dem Go-live
Der Fehler
Sicherheits- und Datenschutzthemen werden technisch berücksichtigt, aber nicht strategisch mitgedacht.
Projektbeispiel
Ein Kunde aus einem regulierten Umfeld hatte hohe Anforderungen an Ausfallsicherheit und Compliance.
Unsere Lösung
Wir setzten auf einen Security-by-Design-Ansatz, etablierten saubere Rollen- und Rechtekonzepte und integrierten Datenschutz verständlich und nutzerfreundlich in die Website.
Ergebnis
Die Betriebssicherheit stieg, das Risiko bei Updates sank und das Vertrauen bei Kunden und Partnern wurde gestärkt.
Warum wir diese Fehler früh erkennen
Der entscheidende Unterschied liegt nicht in einzelnen Tools, sondern im ganzheitlichen Blick auf digitale Systeme.
Wir denken in klaren Prioritäten: Strategie vor Design, Architektur vor Umsetzung und Nutzer vor internen Annahmen.
Websites verstehen wir nicht als reine Marketingmaßnahme, sondern als zentrales digitales System eines Unternehmens.
Fazit
Die größten Website-Fehler der Jahre 2024 und 2025 entstehen nicht durch fehlende Trends, sondern durch fehlende Klarheit.
Unsere Projekte zeigen, dass strukturiertes Denken frühzeitig Zeit, Kosten und Komplexität spart.
Deshalb arbeiten unsere Kunden nicht an der nächsten optisch schöneren Website, sondern an einem digitalen Fundament, das langfristig trägt.
Wenn du möchtest, kann ich den Text jetzt noch:
stilistisch exakt an eure bestehende Website anpassen
mit echten KPIs schärfen
oder für SEO (Meta-Daten, Snippets, interne Verlinkung) optimieren


